Standheizungen im Auto lassen sich individuell und bequem programmieren

Freie Sicht statt beschlagener oder vereister Scheiben, eine angenehme Innentemperatur statt frostiger Stimmung: Das sind die Argumente, die für eine Nachrüstung einer Standheizung sprechen. Doch wenn sie sich näher mit den Systemen befassen, sind viele überrascht, was die Zusatzheizungen heute darüber hinaus können – und wie individuell sie sich bedienen lassen.

Mehr Komfort und Effizienz

„Einschalten oder ausschalten, diese alleinige Alternative war einmal. Heute kann der Autofahrer ganz nach Bedarf aus verschiedenen Betriebsmodi wählen“, bestätigt Auto-Experte Martin Blömer vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Diese Auswahl macht die Anlagen noch komfortabler und auch effizienter. Denn je nach dem, wie weit man fahren möchte, lässt sich das Vorwärmen auswählen. Unter der Woche nur schnell ins Büro, am Wochenende zum Winterausflug mit der ganzen Familie: Abhängig von den jeweiligen Plänen bietet die Standheizung verschiedene Optionen. Mit dem Zusatzkit „Webasto Individual Select“ etwa kann der Autofahrer per Smartphone zwischen drei Heizmodi auswählen: dem Modus „Innenraum“ zur schnellen Scheibenenteisung und Innenraumerwärmung, dem Modus „Kombi“, der einen warmen Innenraum und die Scheibenenteisung priorisiert sowie zeitverzögert den Motor vorwärmt oder schließlich dem Modus „Standard“ für freie Scheiben plus warmen Innenraum und Motorvorwärmung. Die Funktion „Motorvorwärmung“ ist fahrzeugabhängig und nur bei Einbindung des Motors in den Standheizungskreislauf verfügbar.

Schnell mal warm für kurze Strecken

Für all diejenigen, die mit ihrem Auto vor allem Kurzstrecken zurücklegen, eignet sich zudem das Zusatzkit „Individual Quick“. Damit wird innerhalb kürzester Zeit der Innenraum aufgewärmt, die Frontscheibe enteist – und zugleich die Autobatterie geschont. Zur Aktivierung des Heizgerätes hat der Kunde die Wahl zwischen einer Vorwahluhr, die im Fahrzeug verbaut wird, einer Funkfernbedienung mit einer Reichweite von bis zu 1.000 Metern oder der Bedienung per Smartphone und App.